Bio-Huhn

Ich esse wieder Fleisch.
Zur Zeit erst mal nur Huhn, Bio-Huhn versteht sich. Als ich vor über 25 Jahren mit dem Fleisch essen aufgehört habe, schien es eine gute Alternative zu sein nur noch Fisch zu essen als Quelle für tierisches Eiweiß und all die anderen guten Sachen, die sich in artgerecht ernährten Tieren so für uns finden, denn, so hieß es, die Ozeane sind riesig und ergiebig genug um die Menschheit zu ernähren. Außerdem war Bio-Fleisch schwer aufzutreiben damals. Heute sieht es anders aus, die Ozeane sind zu 75% überfischt oder an die Kapazitätsgrenze gebracht und Fleisch von Hühnern, die sich zusätzlich zu biologisch angebauten Körnern ihre Käferchen und Würmer suchen durften, kann ich hier im Umkreis problemlos erwerben. Der Vorteil von Geflügel im Vergleich zu anderem Fleisch ist auch, dass man für jeweils zwei hinein gefütterte Kalorien zumindest eine an Fleisch zurück bekommt. Außerdem kommen die Hühner aus dem Kreis Viersen statt aus Alaska was ihre CO2 Bilanz deutlich besser aussehen lässt.
Ich habe als Kind gerne Fleisch gegessen, am Geschmack hatte ich noch nie was auszusetzen darum war es gar nicht so schwierig diese einmal getroffene Entscheidung umzusetzen. Und wieder einmal zeigt sich, dass Sascha und ich ein Dreamteam sind, er mag am Huhn den Filet Teil, die Brust und alles, was man von den Bollen ohne viel Aufwand abbekommt, ich bin mehr so der “Abnage-Typ” und mag sogar den Knorpel. Hühnerschenkel können wir uns wunderbar teilen.
Und damit habe ich schon den großen Gewinn für mein Leben genannt der sich aus einem Stück Huhn ab und zu ergibt. Mal ehrlich, so ein Fischgerippe hat zum Abnagen nicht viel zu bieten.

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